Gnadenbrot

Animals for People widmet sich auch alten und kranken Tieren in den staatlichen Tierheimen Mallorcas. Denn dort werden Hunde und Katzen 21 Tage nach ihrer Aufnahme getötet, sofern sich innerhalb dieses Zeitraums kein neuer Besitzer findet. Bei Überfüllung der Heime kommt es auch vor, dass Tiere sofort eingeschläfert werden. Wie in anderen Teilen Spaniens ist es auf Mallorca zudem üblich, beispielsweise selbst gesunde Pferde wegen kleiner Makel zum Schlachthof zu bringen. Solchen willkürlichen Tötungen will Animals for People zuvor kommen.

In den meisten Fällen gelingt schon nach kurzer Zeit die Vermittlung der ehemaligen Heim-Tiere an neue Besitzer. Aber immer wieder kommt es vor, dass sich insbesondere für alte, kranke und gebrechliche Tiere kein neues Zuhause mehr findet. Beispielsweise werden auf Mallorca - wie in anderen Mittelmeerländern - Tiere von einer Stechmücken-Art mit dem Leishmaniose-Erreger infiziert. Diese Infektion verläuft ohne Behandlung sehr quälend und tödlich. Eine Vermittlung infizierter Tiere ist oftmals sehr schwierig, da die Tiere körperlich geschwächt sind und unter anderem unter dem Ausfall des Felles leiden. Allerdings haben Leishmaniose-Behandlungen bislang gute Ergebnisse gezeigt.

Animals for People gewährleistet das Gnadenbrot dieser Tiere. Wir ermöglichen ein artgerechtes Leben und geben den Tieren eine letzte Bleibe mit ausreichend Auslauf, medizinischer Versorgung, Nahrung und Schutz vor Misshandlung oder willkürlicher Tötung. Für unsere Gnadenbrot-Tiere suchen wir auch immer wieder Paten, die für den Unterhalt aufkommen. Mehr darüber finden Sie unter Patenschaften.


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